Ein Gedicht: Das Leben gerät in Fahrt

Seit ich ein kleiner Junge war

Wollte ich immer nur lieben

Habe mich jeden Tag gefragt

Werd‘ ich davon wohl was kriegen?

 

Sport war immer nur Zeitverteib

Zwischen Stunden in denen ich träumte

Von einem Leben ohne sinnlosen Quatsch

Wobei ich (angeblich) alles versäumte

 

Menschen ohne Antworten

Auf die wichtigen Fragen des Lebens

Haben versucht mich zu unterrichten

Meistens nur vergebens

 

Hoffnungslose Liebe

hätte nie sein müssen

Es gab doch so viel freie Zeit

Zum Reden und zum Küssen

 

Ich mochte keine Mathematik

Oder irgendwelche Pokale

So viele verlorene Stunden

Im muffigen Hörsaale

 

Besitz, Erfolg, Reputation

Für viele erstaunlich begehrlich

Sind am Ende doch gar nicht so viel Wert

Seien wir mal ehrlich

 

All unsere tiefen Gefühle

Machen wirklich die Musik

Denn wenn Du nichts mehr fühlst

Bist Du sicher auch nicht verliebt

 

Man kann sie nicht verlieren

Gefühle sind immer da

Oder wegdiskutieren

Und jedes ist wunderbar

 

Erwachsen werden bedeutet nicht

Träume aufzugeben

Sondern immer wieder mal

Die guten aufzuheben

 

Warum sollen wir vergessen

Woran wir am Anfang glauben

Als Kinderträume abgestraft

Muss Leidenschaft verstauben

 

Doch viele davon sind besser

Als das, was wir heute leben

Oft sind sie unsere einzige Chance

Uns Liebe zurück zu geben

 

In einer Ecke unseres Wesens

Haben wir sie aufbewahrt

Es ist Zeit sie rauszukramen

Das Leben gerät in Fahrt …

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