01.10.2017 – Apltraum und endlich entspannen 

Plötzlich muss ich fliehen. Über eine Schlepper organisiere ich mir die Flucht aus Berlin ins Ausland. Dafür soll ich mich mit einem alten Mann treffen, im Wald, doch er greift mich an, belästigt mich sexuell und ich muss mich wehren. Ich erdolche ihn und schneide seine Niere heraus, hänge ihn dann an einen Baum und fahre in einem kleinen Auto davon.

Am nächsten Morgen versuche im Neuen Job den Tag zu überstehen, aber eine Mitarbeiterin findet alles heraus. Am Flughafen wartet der Schlepper auf mich. Das Geld habe ich überwiesen. Aber die neue Mitarbeiterin droht zur Polizei zu gehen und alles zu erzählen. Ich setze mich mit ihr an einen Tisch und Versuche sie zu beruhigen, will ihr alles erklären. Dann weiß ich, ich muss ins Gefängnis und fürchte mich davor, was dies für meine Frau und meinen Sohn bedeuten wird.

„Alptraum! Alptraum!“, murmelte ich vor mich und meine Frau legt ihren Arm um mich.

Langsam Wache ich auf. Etwas Schmerzen habe ich noch, aber seit gestern ist es sehr viel besser. Meine Muskeln entspannen sich mehr, ich kann wieder durchschlafen. Die letzten 5 Monate waren hart. Vielleicht werde ich Stück für Stück wieder gesund.

Das Baby bewegt sich weniger, aber nun müsste es auch schon ungefähr 3000 Gramm wiegen. Zudem ist es angeblich ziemlich groß. Es hat vermutlich nicht mehr so viel Platz. Morgen beginnt die 35. Woche. Zumindest laut Berechnung.

Wir reden viel mit dem Baby, spielen ihm Chopin vor und streicheln es. Vielleicht tut ihm das gut. Die Musik animiert es zum Bewegen, vielleicht mag es das. Wir spielen ihm nur Musik vor, die einfach und positiv ist, keine schwere klassische Musik, kein Pop und kein Techno. Manchmal lese ich dem Baby auch vor, bevor wir uns Bett gehen.

Ich denke immer: Wenn Mama und Kind sich entspannen, wenn das Kind sich wohl fühlt, sich an die Stimmer gewöhnt und merkt, das es schon Menschen draußen gibt, die es liebevoll empfangen werden, wird alles etwas einfacher. Hoffentlich.

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