12.01.2016 – Vorbereitungen

Hallo Papa,

Jetzt bereite ich alles für die Entlaswung aus der Tagesklinik vor. Am 1. Februar kann ich wieder anfangen zu arbeiten. Irgendwie freue ich mich darauf. Na klar, ich bin auch etwas unsicher, ob ich mein Leben wieder hinbekomme, aber man muss es ja irgendwann wieder versuchen. Vielleicht hat der Arzt recht und die Arbeit wird mir dabei helfen. Naja, mal sehn. Jedenfalls bereite ich alles vor, damit ich in 10 Tagen in einen strukturierten Alltag entlassen werden kann. Alles scheint unglaublich profesionell. Für meine Gefühle ist nur wenig Platz.

Meine Freundin ist heute ebenfalls in eine andere Tagesklinik vom selben Krankenhaus gegangen, obwohl sie viel Angst davor hatte. Wir sind zusammen losgefahren. Irgendwie ist es traurig und gleichzeitig kann es uns hoffentlich helfen.

Wenn Du heute Zeit hättest, wäre ich gerne zum Tee trinken vorbeigekommen. Dann hätte ich dir alles un Ruhe erzählen können.

Dein etwas aufgewühlter Sohn

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