08.10.2015 – Die Reduktion

Hallo Papa,

Heute wurden meine Medikamente reduziert, nachdem ich in den letzten Wochen immer stärkere agressive Gedanken hatte, unter denen ichs elbst sehr stark gelitten habe. Seit ich heute morgen ein drittel weniger von dem Antidepressivum bekomme, sind die Gedanken schon viel weniger geworden. Ich habe keine Ahnung, ob da nicht doch noch riesige Probleme in mir sind, aber es tut gut ruhiger und weniger agressiv zu sein.

Manchmal denke ich kurz, dass ich es sogar schaffen könnte wieder zurück in meine Wohnung zu kommen, aber ich will nicht gleich überschwänglich sein. Ich war wirklich extrem verrüückt und ich bin mir nicht so sicher, ob ich wieder in Ordnung komme. Die Wochen in denen ich total drauf war und mich selbst für extrem gefährlich gehalten habe, werden sicherlich nicht spurlos an mir vorbeigehen. Es ist ein komisches Gefühl, so als wäre ich all die Wochen wie auf einem Drogentrip gewesen. Plötzlich sieht die Welt wieder sehr anders aus. Und das nur einige Stunden nach der reduktion der Medikamente. Ist schon sehr abgefahren.

Gleich habe ich Konzentrationsgruppe und werde vermutlich irgendetwas, wie Rummikub spielen. Schreibe später mehr.

Wünsch mir Glück, dass die positive Entwickllung nach der Reduktion anhält.

Was für ein Wahnsinn …

Dein erschöpfter Sohn

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