Ein Gedicht: Das Fenster

Der Junge saß an einem Tisch
Ganz artig dicht bei Fenster
Er blickte raus und er erschrak
„Im Garten sind Gespenster!“

Gefangen von der Ignoranz
Der eignen dummen Mutter
Blieb er alleine in der Nacht
Des Schreckens bestes Futter

Empört über die Einsamkeit
Nahm er sich eine Schippe
Und Grub sein eignes Grab im Schlaf
Als herzloses Gerippe

Der Teufel sah den Jungen an
Und lechzte sich die Lieven
Er packte sich den kleinen Kerl
Noch während alle schliefen

Aber der Junge ziemlich klug
Mit einem Auge wach
Der roch des Teufels bösen Spuk
Und schrie mit lautem Krach

Er biss, er trat, er wehrte sich
Bis zu der letzten Kraft
Dann unterschrieb er weinerlich
Des Teufels dummen Pakt

Von da an wie auch überall
War er nur noch verlassen
Erinnerungen gab es nicht
Sein Herz verdammt zum Hassen

Ein Gedanke zu “Ein Gedicht: Das Fenster

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